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Lefkosia

Seit dem 12. Jahrhundert ist das inmitten der Messaoria-Ebene gelegene Lefkosia (früher: Nicosia) die zypriotische Hauptstadt. Sie ist gegenwärtig durch die UN-Pufferzone, die den türkisch besetzten Norden der Insel vom Süden trennt, geteilt. Die schöne Altstadt bietet zahlreiche malerische Geschäfte innerhalb der alten venezianischen Mauer. Bei einem Stadtbummel kann man den neuen und den alten erzbischöflichen Palast bewundern und den Johannesdom mit den byzantinischen Kirchen vergleichen. Ein Besuch des Zypernmuseums und des Volkskunstmuseums gehören in jedes Programm.

Außerhalb Lefkosias, in der Nähe von Deftera, liegt das neue Reit- und Sportzentrum. Ende Mai finden in Lefkosia die jährliche Internationale Staatsmesse und das Kunstfestival statt.


Ausflüge: Die Provinz Lefkosia erstreckt sich bis zu den westlichen Troodos-Bergen, die mit herrlichen Wäldern und Tälern, malerischen Bergdörfern wie Kakopetria und den byzantinischen Kirchen in Galata aufwarten. Zu den Königlichen Gräbern und zum Ayios-Heraklidios-Kloster (Tamassos) kann man interessante Ausflüge unternehmen. Schöne Beispiele der Baukunst sind die Kirche mit den fünf Kuppeln und die Moschee im Dorf Peristerona, während die Kirche von Assinou aus dem 12. Jahrhundert als eine der prachtvollsten byzantinischen Kirchen im Nahen Osten gilt. Liebhaber religiöser Architektur kommen in dieser Region bei einer Besichtigung der Kirche von Stavros tou Ayiasmati (Platanistassa), des Kalopanayotis-Johannes-Lampadistis-Klosters, des Panayia-tou-Araka-Klosters (Lagoudera) und des Macheras-Klosters, das ca. eine Autostunde südwestlich von Lefkosia liegt, auf ihre Kosten. Überall findet man alte Kirchen und Klöster (z. B. in Kykkos (s. Bergurlaubsorte) und in Araka) mit eindrucksvollen und gut erhaltenen byzantinischen Fresken und heidnischen und christlichen Schreinen. Im Pitsilia-Bezirk reihen sich endlose Weinstöcke aneinander, hier werden die Trauben für den Commandaria-Wein angebaut. Die Gegend ist mit malerischen Dörfern übersät, wie Zoopygi mit seinen Mandel- und Walnußhainen, Kalokhoirio und Agros, einem Dorf mit einem kleinen Hotel und einigen Ferienhäusern.